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Rechte Rotlicht Rocker – Zum positiven Wandel Philip Schlaffer

 

Warum „Rechte Rotlicht Rocker – Zum positiven Wandel“?

Öffentlich präsentiere ich, Philip Schlaffer, meinen Wandel vom Extremisten & Kriminellen, nach dem Gefängnis zurück in die Mitte der Gesellschaft. Ich versuche einen ehrlichen Einblick in die unterschiedlichsten Bereiche des Extremismus und der Kriminalität zu geben. Ich berichte von Schwierigkeiten, besonders auch von Erfolgen zurück in ein „normales“ gewaltfreies und glückliches Leben.

 

Extremisten gehen systematisch im Netz vor. Sie sprechen die Sprache der Jugendlichen und bieten oft eine 24/7 Onlinebetreuung in Form von Erreichbarkeit, Verständnis und einen Bezug zum Jugendlichen Lifestyle.

Schnelle leichte Antworten auf die schwierigen Fragen der Gesellschaft, ohne erhobenen Zeigefinger und pädagogischer Einfärbung. Viele der verwundbaren Jugendlichen sehen bereits den Staat und die Schule als Feindbild. Leistungsdruck, Zukunftssorgen und Identitätskrise spielen den Extremisten hier in die Hände. Extremistische Gruppen erkennen schnell die Verwundbarkeit bei Jugendlichen und reagieren mit direkter Ansprache. Sie bleiben intensiv an Ihnen dran. Der Reiz des Verbotenen und die „Anziehungskraft des Bösen“ spielen hier eine nicht unwichtige Rolle. Zu etwas „Besonderem“ dazu zu gehören, ist für viele Jugendliche und Heranwachsende attraktiv.

 

So störte es mich immer wieder im Internet, dass in Videos, in Musik und auf veröffentlichen Bildern, Botschaften verbreitet wurden, die zwar schön klingen, aber nicht der Realität übereinstimmen. Extremisten wissen mit direkter und professioneller Ansprache und gewaltigen Bildern Botschaften zu vermitteln. Diese Botschaften werden oft ohne Sie zu überprüfen konsumiert und weitergegeben. Ich machte es mir zur Aufgabe, diese Mythen um Extremistische Vereinigungen und kriminelle Banden aufzulösen. Ihnen die Maske abzureißen und die vielen eigenen negativen Erlebnisse zu schildern. Extremismus ist die Krankheit und nicht Medizin.

Ich mache leicht konsumierbare Videos, mit „Bild – Überschriften“, authentisch und am Leben dran. Viele werden schon durch den Namen „Rechte Rotlicht Rocker“ getriggert, einfach mal zu klicken. Ich möchte ehrlich sein mit Ihnen, denn einen Blog mit dem Namen „Soziales Projekt Demokratie…“ klicken Jugendliche, besonders „verwundbare“ und „gefährdete“ wahrscheinlich eher nicht an.

Bundesweit gibt es viele engagierte Programme mit enormen pädagogischen Fachwissen und passenden Methoden. Doch leider erreichen einige nicht die Verbreitung, die notwendig wäre. Die Verbreitung findet oft nur untereinander statt. Gemeinsam wäre hier eine Strategie notwendig, um möglichst viele Veränderungswillige oder „Verwundbare“ zu erreichen, um den Extremisten den Wind aus den Segeln zu nehmen.

 

Kritik zu Rechte Rotlicht Rocker und zu meiner Person:

Selbstdarstellung!

Die Darstellung meiner Person im Internet ist für einige Kritiker ein wesentlicher Punkt. Ich kann zu dieser Kritik nichts Weiteres sagen, als dass ich keine andere Alternative gesehen habe, um Menschen in sozialen Netzwerken mit Videos zu erreichen. Die Verbreitung und Resonanz in den sozialen Medien zeigt, dass viele die direkte und authentische Ansprache mögen und drauf reagieren. Mein Ansatz ist nicht die pädagogisch geprägte Sprache. Ich möchte verwundbare Jugendliche und Erwachsene erreichen, um eine eventuelle Erste-Hilfe in der Veränderung zu geben. Die Erfahrung der vergangen Jahre zeigt, dass ihnen die Kontaktaufnahme zu mir leichter fällt, weil ich Sie verstehe und versuche den oft zarten Impuls zur Veränderung zu stärken. Ich biete ihnen begleitende Hilfe an.

 

Fitness, Tattoos, Fussball & Lifestyle?!

Leider werde ich von einigen Kritikern für mein optisches Auftreten kritisiert. So z.B., dass ich in ein Fitnessstudio gehe und dort Gewichte hebe. Dieser Sport ist mein Hobby und eine gute Alternative zu anderen Gruppenveranstaltungen und besonders mir diente der Sport, um ein einen neuen Freundeskreis aufzubauen.

 

Meine Tattoos gehören zu meinem Leben. Ich würde heute auch einiges anders tätowieren, aber es ist heute wie es ist und gehört zu meinem authentischen Auftreten.

Ich gehe zum Fußball - Nur der HSV - ins Stadion und feuere meine Mannschaft an, auch hier konnte ich neue soziale Kontakte knüpfen.

Ich möchte dem Veränderungswilligen die Botschaft zeigen, dass es nach dem Extremismus und der Kriminalität ein neues Leben gibt, ein glückliches. Keiner muss ein „Heiliger“ werden, wenn es schon nur ein paar schaffen und sie durch meinen Wandel motiviert werden auch gewaltfrei, ohne Hass und Fremdenfeindlichkeit durchs Leben zu gehen, dann bin ich mit glücklich. Die vielleicht größte Sorge eines Ausstiegswilligen ist es, nach dem Ausstieg aus der Gruppe, alleine und unglücklich zu sein. Das muss nicht sein, das zeige ich auf, wie ich es bis hierher geschafft habe.

 

Welche Kompetenzen?

Ich arbeite zusammen mit Sozialpädagogen, Sozialwissenschaftlern und weiteren Fachkräften, die meine und unsere Arbeit begleiten. Die Konzepte der Prävention und Intervention haben sie mit gestaltet und werden die Projekte gemeinsam mit mir durchführen. Ich lege persönlich viel Wert, um meine Kompetenzen durch Fortbildungen und Ausbildungen zu erhöhen.

 

Kein Ausstiegsprogramm genutzt!?

Richtig! Ich bin nach dem Rechtsextremismus ins kriminelle Rockermilieu gegangen und verbrachte dort einige Jahre. Der Ausstiegsimpuls aus der Kriminalität und dem Extremismus kam ein halbes Jahr bevor ich inhaftiert wurde. Während meiner Haftzeit - verurteilt wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmittel - suchte ich mir psychologische Hilfe und wurde so über eineinhalb Jahre begleitet und vorzeitig wegen guter Führung in den offenen Vollzug verlegt und vorzeitig entlassen. Eine intensive Aufarbeitung meiner eigenen delinquenten Vergangenheit stand im Mittelpunkt während und nach meiner Haftzeit. Auch heute noch.

 

Freundesliste bei Facebook und co.!

Ich nehme jede Freundschaft bei Facebook und Co an. Und das aus gutem Grund. Warum?

Wenn ich die Videos und meine Statements poste, dann möchte ich dafür keinen Applaus von Menschen die nicht gefährdet sind, weder extremistisch oder gewalttätig sind. Ich möchte die Menschen erreichen, die aktiv im Extremismus sind, in Milieus festhängen. Sie sollen sich mit meinen Botschaften beschäftigen. Wenn ich diese Menschen ausschließen würde, kann ich sie auch nicht erreichen. Ich reiche immer wieder die Hand, so wie mir die Hand gereicht wurde.

Lassen Sie uns miteinander reden und nicht nur übereinander!

 

Herzlichst Philip Schlaffer

 

Philip.schlaffer@extremislos.de

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